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Tag 9

 

Ruhetag - wir sind im Donaudelta angekommen und beschlie├čen, heute gar nichts zu tun, naja, fast. Nach einem gesunden Fr├╝st├╝ck - Omlett, K├Ąse, Gem├╝se und einem Kaffee, wollen wir ein wenig Stichprophylaxe betreiben. Wir schauen mal am K├╝hlschrank vorbei. Schlie├člich, so wissen wir es von zu Hause, soll man einen Insektenstich k├╝hlen. Ein kleiner Fr├╝hschoppen ist dabei Nebensache.

Mittags gibts, glaub ich, Fisch. Und - ssssst - mich hat was gestochen. Ich kenne den Weg. Stefan auch. Franz auch. Die tun mir aber auch leid, werden am Ende ├Âfter gestochen als ich. Ich hau mir auf das Bein und sage laut - Mistviecher - und gehe an den K├╝hlschrank. Stefan fuchtelt mit den H├Ąnden, Franz auch und beide sagen "Scheiss Schaunzn" und gehen auch zum K├╝hlschrank. Gut, das das Insektenzeug am Nachmittag ein wenig nach l├Ąsst, so bleibt uns die Zeit, ein wenig im Pool auszuruhen, bevor die Plagegeistern am Abend wieder da sind. Mir graust es jetzt schon davor.

Gunther und Aurelia nutzten unseren faulen Tag und fahren mit Tibi und Lethi und dem Boot ein wenig ins Delta. Sie kehren zur├╝ck und keiner von uns hat es so richtig mitbekommen. Auch sie g├Ânnen sich in Ihren Zimmern ein wenig Ruhe.

Ich will es nicht beschw├Âren, aber ich glaube, die Staunzen sind heute Abend schon fr├╝her da als sonst. Oder warum ist Stefan und Franz schon am K├╝hlschrank. Ich mach mir meinen eigenen Reim darauf und - sssssst - ich wu├čte es. Zum Abendessen gibt es Fisch mit Gem├╝se und Ausnahmsweise mal ein Bier gegen den Durst und nicht wegen der Prophylaxe. Bevor unsere Vermieter ins Bett gehen, machen wir noch die Tour f├╝r den n├Ąchsten Tag aus, Stefan, Franz und ich wollen im schwarzen Meer baden. Das war von Anfang an unser Ziel. Es ist schon sp├Ąt, als die letzten ins Bett gehen, d.h. G├╝nther und ich bleiben heute noch ein wenig auf. Wir z├Ąhlen noch 9 Staunzen im Zimmer und die dauern bis 5 Uhr morgens.

 

 

 

 

 

 
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