PDF Drucken E-Mail

 

alt

 

Tag 6

Nach einem gelungenen FrĂŒhstĂŒck verabschieden sich unsere Wiener von uns. Marucs, Thomas und Thommy verlassen uns heute und fahren nach SĂŒden. Sie wollen noch die Transfargarasan und die Transalpina mitnehmen, bevor sie ĂŒber die Slowakei wieder zurĂŒck nach Wien fahren. Marcus hat am Samstag Geburtstag und will im Kreis seiner Lieben feiern, außerdem hat er nicht mehr Urlaub bekommen und muss dann wieder am Montag, ebenso wie die zwei Tom - Tom's auch, mit dem Arbeiten wieder anfangen. Die zwei PĂ€sse stehen auch noch auf unserer ToDo - Liste, dazu dann spĂ€ter mehr.

Nach der gestrigen Offroadtour genießen wir einen fast fahrfreien Tag. Wir fahren nĂ€mlich lediglich in die Stadt Vatra Dornei auf einen Kaffee und besichtigen die Stadt. Franz bleibt zu Hause und zupft derweil Unkraut im Garten. Tibis Mama will Franz gegen Ihren Mann austauschen und gleich da behalten. Wir starten also von Tibi aus, und gehen davon aus, das wir die Straße nach Vatra Dornei nehmen. Aber RumĂ€nien ist eben nicht RumĂ€nien, wenn es da nicht eine AbkĂŒrzung ĂŒber einen BergrĂŒcken gĂ€be, natĂŒrlich ohne Teer. Wir nehmen also diesen und wehren uns nicht einmal, da wir von gestern noch genĂŒgend Übung haben. Voraus fĂ€hrt diesmal Lethi mit Tibi als Sozius und sie hat grĂ¶ĂŸten Spaß am Offroadfahren. Sogar Gunther und Aurelia freuen sich ĂŒber die Abwechslung und jagen die Transe ĂŒber den Berg. Oben auf dem Gipfel zeigt uns Tibi und Lethi stolz den Skilift und wir fahren die Skipiste im Anschluß daran wieder runter. Man stelle sich das bei uns im bayerischen Wald vor, die Skipiste mit einem Quad und 3 MotorrĂ€dern zu befahren. Wie oft das wohl funktioniert?

Unten angekommen sind wir praktisch mitten in Vatra Dornei.

Vatra Dornei (ungarisch DornavĂĄtra, deutsch Dorna-Watra) ist ein Ort mit knapp 17.000 Einwohnern im Kreis Suceava im Nordosten RumĂ€niens. Der Ort liegt an der MĂŒndung der Dorna in die Goldene Bistritz im nördlichen Teil der Ostkarpaten. Vatra Dornei ist ein Kur- und Wintersportort, der schon im 19. Jahrhundert als Kurbad bekannt war, der aber heute nicht mehr an den damaligen Glanz anknĂŒpfen kann. Das Casino aus dieser Zeit ist heute eine Ruine. Der Kurpark existiert noch. Es gibt drei Skilifte. In der Umgebung des fast vollstĂ€ndig von Bergen umgebenen Ortes finden Wanderer eine Reihe von reizvollen Wanderrouten. Etwa 5 km östlich von dem Ort liegt das sehenswerte Kloster Acoperămăntul Maicii Domnului am Fluss Bistrița. (Quelle: Wikipedia)

Das alte Casino wurde ĂŒbrigens aufgekauft und soll 2016 renoviert / instand gesetzt oder neu gebaut werden. Problem war hier wohl ĂŒber lange Jahre die Eigentumsfrage, da der alte Besitzer die Kirche war. Wie es aussehen könnte, erahnt man auf einer Abdeckung rund um das GebĂ€ude, dort ist das GebĂ€ude aufgedruckt. Ansonsten beeindruckt die Kurstadt mit der Kurpromenade durchaus. Wir sitzen in einem kleinen CafĂ© und trinken ein Radler, Ciuc Lemon, sehr zu empfehlen. Eine Omi sieht sich unsere MotorrĂ€der an und lĂ€sst sich damit fotografieren. Ich beobachte dies vom CafĂ© aus, stehe spontan auf und setze die Omi auf das Motorrad und sie lĂ€sst sich mit einem richtig breiten Grinsen fotografieren.

Nach einem Bummel durch den Park mit allerlei Buden fĂŒr Souveniers beschließen wir, wieder zurĂŒck zu fahren. Am Abend gibt es noch einmal leckeres vom Grill. Die Bratkartoffeln nehmen in einer von mir bis dahin nicht gekannten Pfanne platz und werden knusprig braun gebraten. Das Essen ist wie immer lecker. Außerdem ist es fĂŒr dieses Jahr unsere Henkersmahlzeit, da wir morgen wieder los wollen. Wir fahren nach Focsani, wo wir bereits am morgen um 10:00 Uhr einen Termin im dortigen GefĂ€ngnis ausgemacht haben.

 

Gefahrene Kilometer an diesem Tag: nicht erwÀhnenswert.

 

 
Forum jsk-regensburg.de/index.php/sparten/mf-augustenburg/reisen/rumaenien-2015/tag-6.html