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Tag 3

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Nach einem reichhaltigen Frühstück in Ungarn trennen sich die Wege von Wolfgang und dem Rest der Mannschaft. Wolfgang hat einen Anruf von zu Hause bekommen und muss aus privaten Gründen wieder umdrehen. Am Abend erfahren wir, das er Wien erreicht hat. Wir jedoch wollen heute noch Rumänien erreichen.

Um 10 Uhr ist Abfahrt. Stefan will oben auf dem Parkplatz gerade aufsteigen, als sich sein Helm selbstständig macht. Er fällt vom Motorrad und rollt den Hang hinunter, wo er nur einen halben Meter vor dem Teich halt macht. Da hat er mal richtig Glück gehabt. Meine Fantasie geht mit mir durch, und ich male mir schon aus wie er mit den Bikerklamotten im Teich fischt und einen nassen Helm durch die Gegend spazieren fährt.

altWir machen uns auf den Weg durch die ungarische Tiefebene, bei 33 Grad und queren die Komitate Borsod-Abaúj-Zemplén und Szabolcs-Szatmár-Bereg. 

Borsod-Abaúj-Zemplén [ˈborʃod ˈɒbɒ.uːj ˈzɛmpleːn] ist ein Komitat (Verwaltungsbezirk) in Nordostungarn. Es grenzt im Norden an die Slowakei sowie an die Komitate Nógrád, Heves, Jász-Nagykun-Szolnok, Hajdú-Bihar und Szabolcs-Szatmár-Bereg. Es hat eine Fläche von 7.247 km² und 686.266 Einwohner (2011). Der Komitatssitz ist Miskolc, andere wichtige Orte sind Sátoraljaújhely, Ózd, Tiszaújváros sowie die Weinstadt Tokaj mit dem Tokajer Weingebiet. Das Gebiet ist hügelig und im Westen vor allem vom Bükk-Gebirge geprägt. Nach Südosten zur Theiß hin wird die Landschaft flacher. Nebenflüsse der Theiß sind Sajó und Bodrog. Nordöstlich des Komitats schließt sich in der Slowakei die Landschaft Zemplín an, die den slowakischen Teil des alten Komitat Zemplén ausmacht.

Szabolcs-Szatmár-Bereg [ˈsɒbolʧ ˈsɒtmaːr ˈbɛrɛɡ] ist ein Komitat (Verwaltungsbezirk) in Nordostungarn. Es grenzt an Rumänien und die Ukraine sowie an die Komitate Hajdú-Bihar und Borsod-Abaúj-Zemplén. Es hat eine Fläche von 5.936 km² und 559.272 Einwohner (2011). Der Komitatssitz ist Nyíregyháza. Die Gegend ist flach und hat Anteil an der Großen Ungarischen Tiefebene (Puszta). Sie wird von der Theiß durchflossen, die im Komitat einen scharfen Schwenk von Nordwesten nach Süden macht. (Quelle: Wikipedia)

Das Anstrengende daran sind die kilometerlangen Ortsdurchfahrten mit 50 km/h, weil keine kühlende Luft mehr durch den Anzug dringt. Einmal überqueren wir noch die Slowakische Grenze ohne es zu merken und sind dann kurz drauf wieder in Ungarn. Die 4 Stunden bis nach Rumänien ziehen sich wie Kaugummi, geht es doch auch noch Kilometer lang gerade aus, dann 90° ums Eck und dann wieder ewig gerade aus.

altUm 13 Uhr erreichen wir die Grenze und fahren nach Satu Mare auf der DN19A. Wir fahren zunächst eine Tankstelle direkt nach der rumänischen Grenze an, da die Transe (Transe = Honda Transalp) durst hat. Die Transe hat immer nach 200 km durst. Thomas aus Wien macht hier gleich die ersten Erfahrungen mit einem kleinen Zigeunerjungen, der ihm seine Cola abspänstig macht. Thomas gibt sie aber gern. Der kleine Bub muss dann aber die Hufe in die Hand nehmen, da die größeren Zigeunerbuben auch durst haben. Kurzum, es ist eine durstige Angelegenheit, beim tanken. Mit der Stunde Zeitverschiebung in Rumänien ist es so bereits 14 Uhr. Wir wollen weiter und suchen in Negresti Oas unsere Bank von 2013 auf, um dort wieder Geld ab zu heben.

altDa wir heute noch keinen Umfaller hatten, nimmt sich Thomas (aus Wien) ein Herz. Kurzerhand vergisst er bei der Ankunft an der Bank seinen Seitenständer raus zu tun und liegt, bumms, schon unter seinem Motorrad. Gemeinsam klauben wir ihn zusammen und begutachten, ob es einen Schaden am Bike gegeben hat, es ist jedoch alles heil.

Leider ist der Automat mit einem Holzbrett zugedeckt und wir denken zunächst, das die Bank dicht gemacht hat. In Zeiten der Bankenpleiten wäre das kein Wunder. Im letzten Moment entdeckt Aurelia, das die Bank nur ein bischen weiter ums Eck zu finden ist und wir versorgen uns mit dem üblichen Plastikgeld.

Negrești-Oaș (früher Negrești; ungarisch Avasfelsőfalu oder Felsőfalu ist eine Kleinstadt im Kreis Satu Mare in Rumänien. Negrești-Oaș liegt im Nordwesten Rumäniens am westlichen Rand der Ostkarpaten, in einer Talsenke (Depresiunea Oaș), am Oberlauf des Flusses Tur zwischen den Gebirgen Oaș im Norden und Gutâi im Süden. Die Kreishauptstadt Satu Mare befindet sich etwa 45 km südwestlich von Negrești-Oaș entfernt. Negrești-Oaș wurde 1490 erstmals urkundlich erwähnt. Es war eine wichtige Station auf der Handelsstraße aus der Region Sathmar in die Maramuresch, auf der vor allem Salz transportiert wurde. Bis 1918 gehörte der Ort zum Königreich Ungarn bzw. zu Österreich-Ungarn. Nach dem Ersten Weltkrieg kam er zu Rumänien, von 1940 bis 1944 infolge des Zweiten Wiener Schiedsspruches vorübergehend wieder zu Ungarn. 1964 erhielt Negrești-Oaș den Status einer Stadt. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft, der Tourismus, die Lebensmittel-, Bau-, Textil- und Holzindustrie. (Quelle: Wikipedia)

Das Besondere an Negresti Oas sind sicherlich seine Häuser und Kirchen, sie faszinieren uns immer wieder. Besonders ein Haus, das vor Skulpturen nur so strotzt. Wem es gehört oder zu welchen Zweck es dient, kann ich jedoch nicht sagen.

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Wir fahren in die Maramures und genießen die schöne Landschaft. Bei Sapanta machen wir den üblichen Stop beim Kloster und dem fröhlichen Friedhof. Um nicht alles doppelt schreiben zu müssen, verweise ich hier auf den Link. Nach einer ausführlichen Besichtigung nehmen wir die letzten 20 km in Angriff bis Sighetu Marmatiei, wo wir im Hotel Buti ein Quartier finden, fur 15 € die Nacht incl. Frühstück. Das Hotel verfügt nun über einen überdachten und umzäunten Abstellplatz, der Nachts verschlossen ist. Wir lernen die Tochter des Hauses kennen, die zum Leidwesen unserer Junggesellen bereits verheiratet ist.  Am Abend machen wir uns auf den Weg in die Stadt und genießen die Kundenfreundlichen Preise beim Abendessen. Pizza 2,80, Bier 1,10 ..........

Auffahrt in die Maramures

Abfahrt in die Maramures

Gefahrene Kilometer heute: 290 km

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