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Tag 13

 

 

 

 

Die Nacht war gigantisch! Ich hatte ein Einzelzimmer und konnte bei offenem Fenster in angenehmer K├╝hle so richtig ausschlafen und vor allem durch schlafen. Unser Dreibettzimmer erwies sich als kleines Appartment. Franz und Stefan ├╝berliesen mir das komfortable Zimmer. Nach dem ├╝blichen Fr├╝hst├╝ck (Omlett, Gurken, Tomaten, Marmelade und Wei├čbrot, dazu einen Espresso) verliesen wir Curtea de Arges und somit die Pensiunea Montana. Gegen 09:00 Uhr und machten uns auf den Weg zur Transfargarasan.

 

Die Transfogarascher Hochstra├če (rum├Ąnisch Drumul Transf─âg─âr─â╚Öan) ist eine Gebirgsstra├če in Rum├Ąnien. Die Stra├če verbindet das Arge╚Ö-Tal in der Gro├čen Walachei mit dem Olt-Tal in Siebenb├╝rgen, wobei sie das F─âg─âra╚Ö-Gebirge ÔÇô eine Gebirgsgruppe in den Transsilvanischen Alpen ÔÇô ├╝berquert. Die Transfogarascher Hochstra├če ist Teil der 151 Kilometer (149,82 km[1]) langen, in S├╝d-Nord-Richtung verlaufenden, Nationalstra├če (Drum na╚Ťional) DN 7C. Im S├╝den beginnt die Nationalstra├če DN 7C in der Gemeinde Bascov im Kreis Arge╚Ö, sieben Kilometer nordwestlich der Stadt Pite╚Öti, wo sie von ihrer Stammstrecke der DN 7 abzweigt. ├ťber Curtea de Arge╚Ö f├╝hrt die Stra├če weiter nach C─âp─â╚Ť├ónenii Ungureni, wo die eigentliche (nach unterschiedlichen Angaben) 90,167 Kilometer, oder 117 Kilometer lange Transfogarascher Hochstra├če beginnt, und endet vier Kilometer nach C├ór╚Ťi╚Öoara im Kreis Sibiu an der Einm├╝ndung in die Europastra├če E 68.

 

Die Transfogarascher Hochstra├če beginnt im Ort C─âp─â╚Ť├ónenii Ungureni ÔÇô Teil der Gemeinde Arefu ÔÇô, wonach sie in etwa zwei Kilometer das Wasserkraftwerk der Talsperre Vidraru erreicht. Ab hier beginnt die Stra├če steil und kurvenreich im Tal des Baches Valea lui Stan zum Teil ├╝ber Viadukte und durch vier Tunnels anzusteigen. Zwei von den Tunnels sind ca. 100 Meter lang und befinden sich unmittelbar vor der Staumauer des Vidraru-Stausees. Hier verl├Ąuft die Transfogarascher Hochstra├če weiter auf der sechs Meter breiten und 307 Meter langen Talsperre. Nach etwa 18 Kilometer am Ostufer des Stausees entlang, verl├Ąuft die Stra├če vom Nordende des Stausees weitere 23 Kilometer im Capra-Tal (Valea Caprei) zun├Ąchst sanft, sp├Ąter kurvenreich und steil in n├Ârdliche Richtung. Auf einer H├Âhe von 2042 m, unterquert sie den 2398 m hohen Paltinu, einen Berggrat der Karpaten. Der Tunnel ist 887 Meter lang mit sechs Meter breiter Fahrbahn und ein Meter breitem Gehweg, dabei viereinhalb Meter hoch. Der so genannte B├ólea-Tunnel ist der h├Âchstgelegene und auch l├Ąngste Tunnel in Rum├Ąnien. Hier am h├Âchsten Punkt der Strecke grenzt der Kreis Arge╚Ö an den s├╝dlichen Teil des Kreises Sibiu. Unmittelbar nach dem schlecht beleuchteten Tunnel erreicht die Stra├če den B├ólea-See, an dem die gleichnamige H├╝tte (Cabana B├ólea Lac) sich befindet. Ab dem B├ólea-See windet sich die Stra├če in vielen Serpentinen im B├ólea-Naturschutzgebiet (Valea B├ólii) hinunter nach Siebenb├╝rgen.[6] Bei einer H├Âhe von etwa 1600 m befindet sich der Felsendurchbruch ÔÇ×Poarta ├Änt├ólniriiÔÇť (Tor der Begegnung), der Ort an dem sich 1974 die Nord- mit der S├╝dbaumanschaften trafen. Etwas weiter abw├Ąrts bei ca. 1200 m befindet sich ein zweiter Felsendurchbruch genannt ÔÇ×Poarta Geni╚ÖtilorÔÇť (Tor der Pioniere). Weiter am B├ólea-Wasserfall (Cascada B├ólea) vorbei f├╝hrt die Transfogarascher Hochstra├če in den Ort C├ór╚Ťi╚Öoara im Kreis Sibiu und nach weiteren vier Kilometern endet die Hochstra├če an der Einm├╝ndung in die Nationalstra├če DN 1 ÔÇô Teil der Europastra├če 68. Ein Drittel der Strecke verl├Ąuft auf der Nordseite des Fogarascher Gebirges und war f├╝r deren Bau auch der etwas schwierigere Streckenabschnitt. Weil hier im B├ólea-Tal gelegentlich tiefh├Ąngende Wolken die Sicht behindern, wird die Transfogarascher Hochstra├če auch als Stra├če in den Wolken bezeichnet. Insgesamt verl├Ąuft die Stra├če ├╝ber (nach unterschiedlichen Angaben) 830 oder 833 Br├╝cken und 27 oder 28 Viadukte. (Quelle: Wikipedia)

 

Die Gipfel der Berge h├╝llten sich noch in Wolken und wir hoffen darauf, das sich das noch ├Ąndert, bis wir da oben sind. Von Curtea de Arges bis zum Gipfel sind es ja noch 84 km. Doch vorher fahren wir noch an dem Stausee Lacul Virdraru vorbei. Von der Staumauer bis zum Zulauf des Sees sind es stattliche 24 Kilometer, die man auf teils feinem Gel├Ąuf und teils auf schlechter Stra├če zur├╝ck legt. Vorsicht ist hier in jedem Fall geboten, da in den Kurven immer wieder Sand liegt. Hoch ├╝ber dem Stausee thront Prometheus als Symbol f├╝r Elektrizit├Ąt.

 

 

Die Vidraru-Talsperre (rum├Ąnisch Barajul Vidraru) ist eine Talsperre im Kreis Arge╚Ö in der Region Walachei (╚Üara Rom├óneasc─â), Rum├Ąnien. Die Vidraru-Talsperre befindet sich n├Ârdlich der historischen Region Gro├če Walachei (Muntenia) am Oberlauf des Arge╚Ö. In Form einer Bogenstaumauer zwischen den Gebirgsz├╝gen Frun╚Ťii und Ghi╚Ťu der Transsilvanischen Alpen (Carpa╚Ťii Meridionali), ist die Talsperre etwa 30 Kilometer n├Ârdlich von der Kleinstadt Curtea de Arge╚Ö entfernt und dient der Stromerzeugung. Das zum Vidraru geh├Ârende Wasserkraftwerk befindet sich zwei Kilometer n├Ârdlich des Dorfes C─âp─â╚Ť├ónenii Ungureni der Gemeinde Arefu. Auf der Staumauer verl├Ąuft die Transfogarascher Hochstra├če (Drumul Transf─âg─âr─â╚Öan) welche Teil der Nationalstra├če (drum na╚Ťional) DN 7C ist. Wegen der 166,60 Meter hohen und 307 Meter langen Bogenstaumauer, erreicht der See eine L├Ąnge von 10,3 Kilometer. Er hat einen Umfang von 28 km und ist in der Gegend bei Valea Lupului und C─âlug─âri╚Ťa bis zu 2,2 Kilometer breit. Das Volumen des Stausees erreicht etwa 465 Millionen Kubikmeter. (Quelle: Wikipedia)

 

 

Ansonsten ist der Ritt ├╝ber die Transfargarasan genau das was wir uns vorgestellt hatten. Kurvenreich mit g├Âttlichem Panorama. An diesem Tag fahren wir ganz oben durch den Gipfeltunnel, lassen den Kommerz hinter uns. Nur bei der Andeutung, das wir in einen Parkplatz einfahren wollen, springt uns schon ein fleissiger Geist entgegen und will uns unsere Lei's abnehmen. Da n├╝tzen auch die ganzen ger├Ąucherten W├╝rste und der K├Ąse, die die St├Ąnde zum verkauf anbieten, gar nichts.  Auch Schafsfelle k├Ânnen wir nicht gebrauchen und fahren deshalb gleich weiter. Ein paar Meter unterhalb des St├Ąnde reist die Wolkendecke auf und wir werden mit einem g├Âttlichen Panorama belohnt. Wir schauen von den S├╝dkarparten nach Siebenb├╝rgen in Richtung Sibiu. Was f├╝r ein Ausblick. Auf der Abfahrt machen wir noch zahlreiche Videos und fahren anschlie├čend nach Sibiu.

 

Dort angekommen, steuere ich zielgerecht auf das Lokal von 2013 zu, wo wir damals schon fantastisch gegessen hatten. (Mixed Grill vom offenen Feuer) Diesmal g├Ânnen wir uns ein Entrec├┤te, 300 Gramm schwer und einen Salat. Nach einer Stadtbesichtigung fahren wir unserem heutigen Abendziel entgegen. Die Enduromania 2015 ist noch in vollem Gange und auf dem Weg Stadt ausw├Ąrts kommen uns jede Menge geschaffter Enduroristen entgegen. Auch sie qu├Ąlen sich durch den Verkehr nach Sibiu. Uns geht es nicht anders, die Stra├če DN7, am Olt entlang, ist eine vielbefahrene Stra├če. LKW's reihen sich aneinander und die ├ťberholm├Âglichkeiten sind gering. Das ganze nimmt ein Ende, als wir bei Brezoi in die DN7A einbiegen. Sie f├╝hrt in westlicher Richtung vom Olt weg, ist in einem sehr guten Zustand und kurvenreich. Wir wollen noch bis nach Malaia, finden da aber keine Unterkunft. Eigentlich hatten wir schon eine ├ťbernachtung fast ausgemacht, fragen aber im letzten Moment nach, ob es auch Bier gibt, was die Wirtin verneint. Wir fahren weiter und die Wirtin f├Ąhrt Bier holen (wahrscheinlich). 20 km sp├Ąter finden wir eine einsame Pension, die Pensiunea Denisa, mitten im Wald mit den besten Zimmern die wir auf unserer Reise bis dahin hatten. Hinter dem Haus flie├čt der Lotru, ein Wildbach der sp├Ąter in den Olt flie├čt. Hier sitzen wir nach dem Abendessen und machen noch ein "sit in" auf dem Balkin und unterhalten uns noch bis 1:00 Uhr.

 

Gefahrene Kilometer an diesem Tag: 262 km

 

 

 
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